Die palästinensische Lüge

Die Behauptung der „Palästinenser“, sie seien ein uraltes, indigenes Volk, ist nicht historisch. Die meisten palästinensischen Araber waren Neulinge im britischen Mandatsgebiet Palästina. Bis zum Sechstagekrieg (1967) betrachteten sich die lokalen Araber als Teil der „großen arabischen Nation“ oder als „Südsyrer“. Die Aussage der „Palästinenser“, rechtmäßige Erben des Landes zu sein, stellt eine der erfolgreichsten, aber auch perfidesten Propagandaerfolge dar, die jemals erzielt wurden. Millionen Menschen davon zu überzeugen, daß diese lächerliche Lüge eine unbestreitbare Wahrheit ist. Die Juden sind das einzige Volk, für die das Land Israel jemals ihr nationales Königreich war, Jahrhunderte vor Entstehung des Islam. Trotz historischer Quellen und archäologischer Funde, die das Gegenteil beweisen, wiederholen die „Palästinenser“ regelmäßig diese Lügen, weil sie für sie die Grundlage für die Leugnung des Existenzrechts Israels darstellen. Dazu gehört die regelmäßig aufgestellte Behauptung, Israel habe keine Verbindung zu Jerusalem.

Palästinensische Araber bezeichnen sich als Ureinwohner „Palästina’s“ – wollen wie die Aborigines in Australien oder die Indianer in Amerika erscheinen. Sie stellen die Juden als Imperialisten und Kolonisatoren dar. Das entspricht nicht den Tatsachen. Bis Juden im späten 19. Jahrhundert und an der Wende zum 20. Jahrhundert in größerer Zahl in das Land Israel zurückkehrten, war das Gebiet namens Palästina ein verlassenes Überbleibsel des osmanischen Reiches. Palästina war Niemandsland, bis das jüdische Volk wieder auftauchte, es kultivierte und ausländische arabische Arbeitskräfte anzog.

Dies wird durch die Schriften bekannter Autoren, Diplomaten und Reisender in die Region wie zum Beispiel Mark Twain in „The Innocents Abroad“ im Jahr 1867 belegt:

„Es gibt kein einziges Dorf in seiner ganzen Ausdehnung – nicht im Umkreis von 30 Meilen in beide Richtungen. Man kann hier 10 Meilen herumfahren und keine zehn Menschen sehen. Denn die Art von Einsamkeit, die einen dazu bringt, nach Galiläa zu kommen… Nazareth ist verlassen… Jericho liegt in einer zerfallenden Ruine… Bethlehem und Bethanien in ihrer Armut und Erniedrigung… von allen Lebewesen verlassen… Ein trostloses Land, dessen Boden reich genug ist, aber ganz dem Unkraut überlassen ist… eine stille, traurige Weite, eine Trostlosigkeit. Wir haben auf der ganzen Strecke keinen einzigen Menschen gesehen. Kaum ein Baum oder Strauch irgendwo. Selbst der Olivenbaum und der Kaktus, diese schnellen Freunde eines wertlosen Bodens, hatten das Land fast verlassen. Palästina sitzt in Sack und Asche, trostlos und unliebsam.“

Wo versteckten sich die „Palästinenser“, die Mark Twain während seiner monatelangen Reisen zu den Orten, die sie angeblich seit Generationen bewohnt hatten, weder gesehen noch identifiziert hat? Die Juden sind das einzige erhaltene indigene Volk des Landes. Die palästinensische Identität wurde in den 1960-er Jahren erfunden, um den Anspruch der Juden auf das Land Israel zu zerstören und sie aus ihrer eigenen Geschichte zu verbannen.

Diese historische Wahrheit wurde von Zeit zu Zeit auch von Arabern ausgeplaudert. 1937 sagte Auni Bei Abdul-Hadi, ein lokaler Araberführer, der Peel-Kommission, die letztlich die Teilung Palästinas vorschlug: „So etwas wie Palästina gibt es nicht! ‚Palästina‘ ist ein Begriff, den die Zionisten erfanden!“

Zahir Muhsein, Mitglied des PLO-Exekutivrats, 1977: „Das palästinensische Volk gibt es nicht. Die Gründung eines Palästinenserstaates ist nur ein Mittel zur Fortsetzung unseres Kampfes gegen den Staat Israel zu unserer arabischen Einheit. … Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volks, weil die nationalen arabischen Interessen es erfordern, dass wir die Existenz eines eigenständigen ‚palästinensischen Volks‘ für die Opposition gegen den Zionismus postulieren.“

2012 sagte der Hamas-Innenminister und Minister für nationale Sicherheit Fathi Hammad: „Brüder, die Hälfte der Palästinenser sind Ägypter und die andre Hälfte sind Saudis. Wer sind die Palästinenser? Wir haben viele Familien, die Al-Masri heißen, deren Wurzeln ägyptisch sind. Sie können aus Alexandria sein, aus Kairo, aus Dumietta, aus dem Norden, aus Assuan, aus Oberägypten. Wir sind Ägypter. Wir sind Araber. Wir sind Muslime.“

Der Peel-Report beweist, dass nicht nur die Juden das Land kauften (gewöhnlich zu erpresserischen Preisen von den Arabern), sondern dass das unfruchtbare Land auch von Juden kultiviert wurde und zu einer Masseneinwanderung arabischer Arbeitskräfte aus den umliegenden Ländern führte.

Der Bericht entlarvt die Lügen, die von Israels heutiger Opposition so häufig benutzt werden, dass nämlich jüdische Kolonialisten angeblich das Land stahlen und die ursprünglichen Besitzer gewaltsam hinauswarfen.

Als nur eines von zahlreichen Beispielen für den Zustrom von nicht-„palästinensischen“ Arabern in das jetzt umstrittene geographische Gebiet erklärte der Gouverneur der Provinz Houran in Südsyrien, Tewlik Bey El Houran, in einem Interview mit „La Syne“ am 12. August 1934:

„…dass in den letzten Monaten bis zu 36.000 Syrer zur Arbeit in Palästina eingereist waren…“

Ungeachtet der legalen Einwanderung von Arabern gab es auch eine illegale Einwanderung, und diese wurde als ein Vielfaches (mindestens dem 4- bis 7‑fachen) der legalen Einwanderung berechnet:

„Die illegale arabische Einwanderung fand nicht nur aus dem Sinai statt, sondern auch aus Transjordanien und Syrien, und es ist sehr schwierig, einen Fall von Elend der Araber zu konstruieren, wenn gleichzeitig ihre Landsleute aus den angrenzenden Staaten nicht davon abgehalten werden konnten, zu ihnen zu eilen und dieses Elend mit ihnen zu teilen.“ (Bericht der Königlichen Kommission Palästina 1937)

All das wird vom Westen komplett ignoriert, der weiter die fiktive Identität der Palästinenser propagiert. Aber die palästinensische Identität hat keine Bedeutung außer als Bewegung, dem indigenen jüdischen Volk das Recht an seiner eigenen Heimat zu verweigern. Die Behauptung der Palästinenser die rechtmäßigen Erben des Landes zu sein liegt im Kern der westlichen Feindseligkeit gegenüber Israel. 

In diese Lügentradition stellt sich jetzt der aktuelle Großmufti von Jerusalem, Muhammad Ahmad Hussein, wenn er erzählt, dass es auf dem Tempelberg nie einen jüdischen Tempel gab. Palästinensische Repräsentanten – sogar der »moderate« Präsident der Autonomiebehörde Mahmud Abbas – bestreiten laut und deutlich seit Jahrzehnten jede religiöse Verbindung der Juden zu Jerusalem.

All die böswilligen Verleumdungen und Verfälschungen, mit denen Israel von westlichen Feinden beworfen wird, um es zu delegitimieren und zu vernichten, gründen auf einer historischen Lüge. Behauptungen Israel würde das Land eines anderen Volkes besetzen, sein Handeln sei illegal, es verhalte sich grausam und rücksichtslos, wie man es mit kolonialistischen Invasoren verbindet – all das und mehr stützt sich auf die Überzeugung, dass die Palästinenser die rechtmäßigen Erben des Landes sind. Die „illegale Besetzung“ ist ein Mythos. Die von Israel seit dem 1967er-Krieg verwalteten Gebiete sind nicht Teil einer „Besetzung“ (mit allen negativen Konnotationen dieses Wortes). Im Gegenteil: Diese Gebiete, von denen der Völkerbund versprach, dass sie die Grundlage der jüdischen Besiedlung des Landes seien, wurden in einem Verteidigungskrieg 1967 Ägypten und Jordanien abgenommen. Sie gehörten nie zu einem anderen Staat. Es gab dort nie eine palästinensische Hoheit, da es einen palästinensischen Staat nie gab.